END OF TV

Warum das Fernsehen dem Tod geweiht ist – und wie es gerettet werden kann.

“Facebook first!” ist die Parole auf den Fluren der Fernsehsender.
Es ist kurios. Vor 20 Jahren, als es langsam losging mit dem Internet, da haben einen die Herren des Fernsehens nicht mal mit dem Arsch angeschaut, wenn man laut über die neuen Arten des Erzählers nachdachte, die der Computer möglich machte.

Heute tanzt das Fernsehen nach der Pfeife des Internets. Und das heißt, nach der Pfeife der großen im Internet: Facebook, Twitter, Instagram und Konsorten. Damit verhält sich das Fernsehen ganz so, wie es das Internet nie getan hat: Das Internet hat sich nie darum gekümmert, wie man es im Fernsehen macht, oder in den Zeitungen, im Kino oder im Radio.

Das Internet hat sich auf seine Stärken konzentriert, nicht auf seine Schwächen. So hat es seine Stärken (die anfangs noch ganz schwach waren) langsam aufgebaut. Damit ist das Internet groß und mächtig geworden.

Ganz anders verhält sich nun das Fernsehen: Es will im Internet bestehen und dabei stören die eigenen Stärken oft nur – sie werden ignoriert und verkümmern. Das ist ganz so, als würde man sich einen Arm abhacken, weil man nicht durch eine Tür passt.

Ein Beispiel: Die Nachrichten begeben sich in ein Wettrennen, wer Breaking News als erstes vermeldet. Und wie bei der Geschichte vom Hasen und Igel hat das Fernsehen das Rennen schon verloren, noch bevor es beginnt: Wenn irgendwo irgendwas wichtiges passiert, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass mindestens einer der Umstehenden ein Handy hat, ein Foto macht und es auf Twitter oder Facebook postet. Damit hat zwar noch niemand etwas vom Geschehen mitbekommen, aber wenn später die Leute (vielleicht sogar alarmiert vom Fernsehen) auf Twitter nachsehen, ist die Meldung schon da.

Twitter & Facebook sind immer die ersten, so wie der Igel immer schon da ist.

Wer in der Nachrichtenredaktion eines Fernsehsenders arbeitet, kann dieses Schauspiel bei jedem neuen Terroranschlag (die derzeit offenbar in Mode sind) miterleben.

Und während all die klugen Menschen, die in der Redaktion arbeiten, in wilder Geschäftigkeit nach Bildern und Wortfetzen suchen, um den Bildschirm zu füllen – vergessen sie das, was sie eigentlich am besten könnten:
Das Nachdenken. Das Reflektieren. Das Einordnen.

Und das könnte dem Zuschauer tatsächlich helfen. Denn jedesmal, wenn ein Unglück passiert, geht im Internet das große Geschnatter los. Da wird um die Wette spekuliert und gemutmaßt, wird das ganz große Disaster prognostiziert. Die Institution des Fernsehens, könnte helfen, einzuordnen und zu verstehen. Das Fernsehen könnte der Gesellschaft dienen, indem es deeskaliert, statt den Menschen noch mehr Angst zu machen.

Warum könnte das Fernsehen, was das Internet nicht kann?

Das Fernsehen ist viel besser kuratiert, als das Internet. Es ist eben nicht jede Stimme gleich laut. In einem solchen Fall, wäre es wichtig, dass die Worte der Klugen und Bedachten lauter wären, als derjenigen, die nur daherschwätzen.

Eine der größten Kräfte des Fernsehens ist nach wie vor seine Aura. Wenn das Fernsehen fragt, äussern sich die Klügsten und Besten. Das Fernsehen führt Listen, die über Jahre, vielleicht Jahrzehnte gepflegt wurden, Netzwerke von handverlesenen Stimmen, die es bei Bedarf aktivieren kann. Oder könnte. Denn dazu bleibt im Rennen um die Aufmerksamkeit oft keine Zeit mehr.

Und so wird im Fernsehen geplappert wie im Internet – wird im Fernsehen berichtet, was im Internet kursiert. Da ist es kein Wunder, dass sich die Menschen immer mehr vom Fernsehen abwenden.

Das Fernsehen bemüht sich, immer mehr so zu sein, wie das Internet und verliert sich selbst dabei. Und so wird es zunehmend irrelevant.

Ganz so wie der Hase im grimmschen Märchen, der das Rennen, das er nicht gewinnen kann, so lange läuft, bis er tot umfällt.

 

Liebe und Hass

Es war bei einer Reise in die USA, vermutlich 1993, als sich mir eine Beobachtung in den Kopf einbrannte: Amerikaner benutzen die extremsten Worte für die banalsten Dinge: “I love ice cream” – “I hate bananas”. Es war völlig normal, so etwas zu hören. Doch es hat mich jedesmal verstört. Im Deutschen klang das – zumindest damals noch – völlig blöde. Wer würde schon eine Banane hassen? Und so lernte ich zusammenzuzucken, jedes mal, wenn ich solchen Unsinn hörte. Ich fragte mich: Wenn man die extremsten Worte benutzt, um die banalsten Dinge zu beschreiben, was macht man denn bei extremen Dinge? Wie drückt man aus, wenn man etwas wirklich nicht mag. Jenseits von Bananen.

Sicherlich, viel kann man aus dem Kontext schließen, in dem etwas gesagt wird. Doch wenn man sich angewöhnt, auf die Abstufungen im Ausdruck zu verzichten, muss das zu Verwirrung führen. Irgendwann ist es dann entweder so oder so – und es gibt nichts mehr dazwischen.

Do you love ice ream?I hate ice cream.

In meiner Welt gibt es nichts essbares, das ich hasse. Mein Lieblingsessen ist Spaghetti Bolognese aber ich würde nie sagen, dass ich Spaghetti Bolognese liebe. Ich liebe meine Frau. Und auch das sage ich nicht jeden Tag, sondern nur, wenn ich es wirklich fühle.

Liebe ist ein heiliges Wort. Wenn man es tagtäglich und für die banalsten Dinge benutzt, verliert es seinen Wert. Hass ist das Wort, dass das stärkste negative Gefühl ausdrückt. Es gibt nichts und niemanden auf der Welt, was ich hasse. Hass ist ausserhalb meiner Vorstellungskraft. Ich bin sicherlich kein besonders friedvoller Mensch, ich bin nur behutsam mit Worten.

Worte behutsam einzusetzen, das stete Bemühen, Abstufungen zum Ausdruck zu bringen – das ist eine grundsätzliche Übung, eine Grundvoraussetzung, um ein vielschichtiges Weltbild entwickeln zu können.

Bei einer späteren Reise in die USA habe ich Leute sagen hören: “I hate Saddam Hussain!” – Das war nicht weiter verwunderlich, wer Bananen hassen kann, kann auch Saddam Hussain hassen. Auch ich mochte Saddam Hussain nicht. Aber hassen?

Hassen ist ein starkes Wort. Wer hasst, für den ist das Töten nicht weit.

Vielleicht liege ich falsch. Vielleicht wird die Extreme Geschichte nicht mit Trump gestorben sein.

Wenn Trump nicht fulminant verliert – und danach sieht es noch immer aus – könnte das Trump-Prinzip Politikern der Zukunft als Blaupause dienen. Der Gedanke funktioniert ungefähr so: Trump hätte Clinton besiegt, wenn er nicht zahlreiche Anfängerfehler gemacht hätte. Ein zukünftiger Kandidat wie Trump, der sich jedoch nicht zwanghaft in jedes Rampenlicht stellen muss – gerade dann, wenn es seine Unzulänglichkeiten beleuchtet – würde mit Extremem Geschichtenerzählen Millionen mehr Menschen für sich einnehmen können.

In vorangegangenen Artikeln habe ich immer wieder beschrieben, wie sich beobachten lässt, dass sich in den USA seit einigen Jahren ein alternatives System zum Prinzip der Extremen Geschichte entwickelt und meine These ist, dass dieses System nun soweit ist das Narrative Mainstream System der Extremen Story abzulösen.

Doch vielleicht ist meine These falsch.

Hillary Clinton bekämpft Donald Trump, mit zunehmender Nähe zum Wahltag immer mehr, mit seinen eigenen Waffen. Donald Trump wird von ihr und ihrer Kampagne als das Böse schlechthin dargestellt, als Bully, Zyniker, Menschenverächter. Vielleicht hat sie recht, oder vielleicht muss sie das tun, vielleicht wäre es zu gefährlich das Prinzip der differenzierten Geschichte hier anzuwenden.

Nicht nur Hillary Clinton wendet das Prinzip der Differenzierten Erzählung nicht mehr an. Ich beobachte, dass NPR – National Public Radio – und Vorreiter der Entwicklung der Tools der Multiplen Narration auch in eine extreme Erzählweise zurückfällt. NPR ist im Panikmodus, man erzählt dort wieder so, wie man es vor 5 Jahren getan hat. Das gilt fürs Radio, weniger spürbar bei den Podcasts – This American Life – wohl der Vorreiter der vielschichtigen Erzählung vertraut weiter auf seine Werkzeuge.

Trump muss verhindert werden und um dieses Ziel zu erreichen bedient man sich nun wieder der Tools der Extremen Erzählung.

Doch der Feind ist nicht Donald Trump. Der Feind ist die Extreme Erzählung. Wenn man sich in einer Gefahrensituation des Feindes bedient, wird man ihn nie los.

Diese Wahl hat mich gefangen genommen, wie es Freunde manchmal von spannenden Serien beschreiben. Clinton vs Trump benutzt den narrativen Werkzeugkasten der Hollywood-Geschichte, drückt alle Knöpfe: Es ist ein Kampf gut gegen Böse, es wird eine Entscheidungsschlacht geben, es droht Armageddon.

Ständig gibt es unerwartete Wendungen, die Spannung wird stetig erhöht. Entertainment pur. Es ist nicht auszuhalten. Ich bin so froh, wenn diese Wahl vorbei ist.

Wir Idioten

Die Agenturen melden einen weiteren Angriff. Ein Mann schiesst mit einer Pistole, zündet eine Bombe, greift mit einer Axt an oder mit einem Bügelbrett. Wir sitzen in der Nachrichtenredaktion und wir wissen, dass wir nichts wissen. Oder besser, wir wüssten, wenn wir eine Sekunde hätten, nachzudenken. Es beginnt mit einem Pop-Up-Fenster auf dem Computermonitor: “Attacke auf Passanten in Burglengenfeld, Bayern. Polizei schließt terroristischen Hintergrund nicht aus.” Irgendjemand ruft es laut durch den Newsroom. Es fühlt sich immer etwas seltsam an, wenn so etwas passiert. Es sind widersprüchliche Gefühle, so ähnlich wie “Oh Scheisse, wir haben ein Osterei gefunden!”

Im selben Moment, in dem bei uns die Nachricht auf dem Computermonitor aufpoppt, poppt sie überall auf der Welt in Nachrichtenredaktionen auf tausenden Computermonitoren auf. Man sieht das erste Ergebnis 37 Sekunden später in Form eines Laufbandes bei CNN und BBC. Wir sind nicht ganz so schnell, bei uns dauert es 1 Minute und 17 Sekunden, was zu lauten Unmutsäußerungen im Newsroom führt.

Vor wenigen Jahren war Breaking News noch so selten, dass, wenn das Laufband in Betrieb genommen werden sollte, jemand durch die Redaktion lief und rief: “Kennt sich jemand mir dem Breaking News Laufband aus?”. Damals gab es noch einen speziellen Computer, der erst hochgefahren werden musste.

2 Minuten und 53 Sekunden nach dem Pop-Up ist CNN live, nach 2 Minuten und 58 Sekunden BBC. Ein Nachrichten-Sprecher erscheint auf dem Bildschirm und verkündet dass er nichts weiß.

Naja, verkündet er natürlich nicht – er hatte ja keine Zeit, sich dessen bewußt zu werden. Darüber, dass er nichts weiß und darüber dass man als Nachrichtensprecher niemals sagen darf, dass man nichts weiß. Um über das Letztere nachzudenken, bräuchte man auch viel länger als eine Sekunde. Einen Monat in Klausur auf einer einsamen Insel (ohne Internet) vielleicht. Die rote ON-AIR Lampe leuchtet.

5 Minuten nach Pop-Up sind wir dann auch auf Sendung und schnattern mit den Kollegen von CNN und BBC um die Wette. Richtige Informationen gibt es da natürlich immer noch nicht. Bis klar ist, was eigentlich passierte, werden 7 oder 8 Stunden vergangen sein. Dann wird auch schon einer unserer Leute an den Ort des Geschehens geflogen sein und das Mikrofon mit unserem Logo darauf vor dem Gesicht darüber berichten, auf welchen dunklen Wegen der Täter (13 Jahre, in der Schule gehänselt) das Bügelbrett im Internet bestellt hat.

Einstweilen müssen wir die bildliche Leere füllen, mit Karten, auf denen der Ort des Geschehens mit einem Punkt identifiziert wird, damit dort alle wissen, dass es jetzt Zeit ist, das Mobiltelefon aus dem Fenster zu halten, Fotos zu machen und diese auf Twitter zu laden (#breaking).  37 Sekunden später wird das Bild vielleicht von uns rund um die ganze Welt gesendet. Die Lotterie ist eröffnet und jeder Anwesende kann mitmachen. Jeder kann ein Capa sein. Wir im Fernsehen bedienen uns bei Twitter und keiner der jugendlichen Fotografen, die hier ihr Leben riskieren (noch ‘n Handfoto machen und dann wegrennen oder gleich wegrennen) wird später auch nur einen Cent dafür bekommen. Es sei denn, das Bild wird ikonographisch und der Fotograf hat eigenen ausgefuchsten Medienanwalt an der Hand. Was dann wieder den Capa vom Oskar unterscheidet.

So füllen wir die erste Stunde nach der Tat. Unser nächstgelegener Korrespondent wird angerufen und per Skype zugeschaltet. Das ist praktisch, denn der Korrespondent kann gleichzeitig in die Kamera sprechen, Twitter lesen und (zumindest fast) vor Ort sein.

Auf Twitter ist das Gequatsche schon in vollem Gange. Es wird wild spekuliert und die griffigsten Formulierungen schaffen es sogar zu uns in den Ferseher (mit Namensnennung des Autors – #fame).

Die Bildredaktion greift die Fotos ab, die Social Media Redaktion die Videos. 1 ½ Stunden nach Pop-Up sind dann auch die Bild- und Bewegtbildagenturen soweit. Mehr Bilder trudeln ein, die Bildqualität ändert sich. Profis fotografieren herumschleichende Polizisten in Kampfanzügen. Tatütata.

Die Polizei lässt auf Twitter verlauten, dass der Bügelbrettattentäter immer noch auf freiem Fuß ist und ‘zahlreiche weitere Hinweise’ auf weitere Männer mit Bügelbrettern ‘aus der Bevölkerung’ kommen.

Ein koordinierter Terroranschlag? Nun meldet sich sich endlich auch #ISIS und verkündet, dass dieser Anschlag ein Vergeltungsschlag wäre und sich niemand in der westlichen Welt sicher fühlen solle. Wir Idioten verbreiten das natürlich gerne, es ist wie Medizin gegen den langsam aufkeimenden inneren Zweifel (häh? Bügelbrett?).

Die Menschen wollen gewarnt werden vor terroristischen Gefahren und wir in den Nachrichten machen nur unseren Job.

Am nächsten Morgen stellt sich heraus, dass der Anschlag von einem geistig verwirrtem Täter begangen wurde, der sich im Internet radikalisiert hat. Von einem Einzeltäter kann man nicht sprechen, weil er im Internet noch andere gefunden hat, von denen nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie nicht, nicht oder doch geistig verwirrt sind.

Der Täter hat sich im Internet radikalisiert, nicht bei uns im Fernsehen. Das möchte ich hervorheben. Das Internet ist Schuld und es bleibt nur noch eine Frage offen: Wann meldet sich endlich Merkel zu Wort?

UNSINN

2016-03 iDOCS

Ich habe auf einer Konferenz einen Vortrag gehalten. Vor 150 Medientheoretikern. Ich habe beschrieben, wie das ständige Sehen von Film unser Denken prägt und immer mehr dazu führt, dass wir an wesentlichen Problemen regelrecht vorbeisehen. Dass wir zunehmend blind werden, für die relevanten Themen und unsere Aufmerksamkeit statt dessen Nebensächlichkeiten schenken.

Der Vortrag ging über 45 Minuten, ich habe zahlreiche Beispiele gezeigt und beschrieben, wie sich Film – insbesondere Hollywoodfilm – entwickelt hat und welche Faktoren dazu geführt haben, dass er so wurde, wie er ist: verführerisch, verblendend.

Ein komplexes Thema.

Nach meinem Talk waren die Reaktionen ausgesprochen positiv. Ich wurde gefeiert. Drei Tage lang. So lange dauerte die Konferenz.

Ich fahre seit 15 Jahren auf Konferenzen und habe schon viele Vorträge gehalten. Doch eine solche Reaktion habe ich noch nie erlebt: Nach dem Vortrag kamen die Leute und haben gratuliert. Das ist oft so, wenn man einen Talk gibt. Im Anschluss kommen Menschen, geben einem die Hand, bedanken sich, oder sagen noch ein, zwei Sachen, die sie nicht in der Q&A äußern wollten. Das kenne ich. Doch diesmal ebbte der Strom nicht ab. Noch Tage später kam ständig wieder jemand, um zu sagen, wie er oder sie, von dem, was ich gesagt hatte, bewegt war.

Ein großer Erfolg, der mich demütig macht. Das, was ich gesagt hatte, war eigentlich nichts anderes, als das, was ich seit Jahren jedem sage, der nicht schnell genug wegläuft. Doch für diesen Talk hatte ich mir große Mühe gegeben, meine Gedanken genau herzuleiten und zu erklären. Und es hatte offenbar geklappt.

Vier Tage nach meinem Vortrag, war die Konferenz zu Ende und ich flog nach Hause. Am Abend war eine Party, auf der ich auf eine Bekannte traf. Noch elektrisiert von dem, was ich zuvor erlebt hatte und nachdem sie unglücklicher Weise gefragt hatte, was ich die letzten Tage gemacht hatte, habe ich es ihr erzählt.

Und sie reagierte ganz normal. Ganz so, wie ich es immer kannte. Sie war empört! Das sei doch alles ausgesprochener Unsinn und sie war wütend, dass ich es wagen würde, Film anzugreifen. Sie liebe Film! Sie liebe es, ins Kino zu gehen und sich in eine andere Welt entführen zu lassen, den Alltag zu vergessen. Was ich sage, sei völliger Quatsch. Ich habe solches schon oft gehört, doch nie nachdem mir 150 kluge Leute aufmerksam zugehört und in überwältigender Mehrheit zugestimmt hatten.

Es erinnert mich daran, wie es mir in der Schule ging. Wie es mir bei meiner Familie ging (und immer noch geht). “Das, was Du sagst ist Quatsch!” Man sagt nicht: “Das ist ein interessanter Gedanke, das muss ich mir durch den Kopf gehen lassen.”

Nein, das Urteil ist schnell und scharf wie eine Guillotine: Unsinn!